…denn ein Tag an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag!

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Scheißtag auf der Arbeit gehabt? Dann bitte lesen…

Falls Du mal wieder einen dieser „Ich-hasse-meinen-Job“-Tage hast, versuche es damit: Gehe nach Feierabend in eine Apotheke und gehe zu den Fieberthermometern.
Kaufe ein Analthermometer der Marke „Johnson & Johnson“ (versichere Dich, dass es dieser Hersteller ist!).
Wenn Du zu Hause bist, schließe Deine Türen ab, steck Dein Telefon aus und stell Deine Klingel ab.
Du darfst nicht gestört werden!
Zieh Dir bequeme Kleidung an und mache es Dir in Deinem Bett so richtig gemütlich.
Jetzt öffne die Packung und nimm das Analthermometer zur Hand. Leg es vorsichtig neben Dich auf das Bett, sodass es nicht beschädigt wird. Nimm nun die Packungsbeilage heraus und lies sie Dir durch.
Du wirst auf den folgenden Satz stoßen:
„Jedes Analthermometer der Marke „Johnson & Johnson“ ist persönlich getestet Nun schließ Deine Augen und wiederhole den folgenden Satz fünfmal ganz laut: „Ich bin so glücklich, dass ich nicht in der Qualitätskontrolle bei der Firma „Johnson & Johnson“ arbeite!!“.
Merke Dir: Es gibt immer irgendwo jemanden, mit einem schlechteren Job als Deinen! In diesem Sinne noch einen schönen Arbeitstag!

Gruß Bimbalon

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hessisches Bewerbungsschreiben

Guude,

isch hab Ihnne Ihr Adress vonerem Kumpel gekrischt un vielleischt habbe se ja ebbes für misch, z.B. als Hausmaista.

Isch heiß Karl-Heinz Gebbard, die Kumpels nenne mich allerdings “Schobbe”.

Geborn bin isch am 25.10.55 in Hanau. Isch seh zwar älter aus, aber isch war auch lang krank. Mei Schulaubildung is12 Jahr Grundschul GroßKrotzebosch mit anschließender Lehre als Feinmeschaniker, Einzelhandelskaufmann un dann Gas-Wasser Installateur.

Die erste zwei warn nix, die dritt hab isch dann 1989 abgeschlosse. Dadenach war isch korz für 5 Jahr net verfügbar (isch will net drübber redde, dumm Sach – vergesse beim Aldi zu bezahle…).

Isch bin handwecklisch äußest geschickt un deschnisch wersiehrt und hätt auch grad Zeit, da mein letzter Chef net mit mir zurechtgekomme is.Dazu uß isch sagge, daß isch hin und widder gerne mal ein zwitscher, aber net uff de Abbeit, höschsten in de Frühstüchspaus und Mittagspaus, unn aach e klaa Kaffepaus werd ja wohl drin sein. Mer werd ja aach viel ruhischer ach so em klaane Hütsche, Sie wisse schon, gell. Aber zurück zu dämm Grund vo meim Schreibe. Isch such Abbeit. Jetzt aach net grad so rischtich was Schweres (mer werd ja net jinger, gell), eher sowas mit beuffsischtische von Wohnunge unn Schigganiern von Leut, die wo da drin wohne – des kann isch.

Des letzte mal war isch aach Hausmeister innerem Hochhaus, unn glaab isch hab mer da so e paar Fertischkeide angeeischnet, die wo mir bei Ihne helfe könnt.

Isch kann sehr gut:

– Über de Hof brülle
– Kinner vom Rase verscheusche
– Autos uffschreibe die am falsche Packplatz stehe
– Fußbäll platt schtesche
– Türn uffschtemme odda eitrede
– Im Keller rummgeistern
– Putzplän kontrolliern
– Schmierfinke bei de Polizei abliffern
– Auslänner trietze
– un sowas alls

Außeren hab isch aach wie gesacht Heizungbauer gelernt. Bei de GWS Koth in Heddernheim. Leider sinn die Zeuschnisse irschendwie verschlampt worn, net von mir, da bin isch sehr gewissenhaft, des muß en annern gewese sein. Aber Hand uffs Herz – nur Aanser. Isch dät misch freue, wenn Sie mir Geleschenheid gäbe däte misch emal persehnlisch vorzustelle.

(Isch dät auch e klaa Likörsche mitbringe – da babbelt sisch leichter, gell).

Ansonsten verbleib isch

Ihnne Ihrn Karl-Heinz Gebbard

PS. Vor 11:00 gehts net, da hab isch Frühschobbe