…denn ein Tag an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag!

Archiv für Februar, 2012

Leitsprüche für 2012

* Ich lese keine Anleitungen… Ich drücke Knöpfe bis es klappt.

* Wenn ich ein Vogel wäre, wüsste ich ganz genau, wen ich als Erstes anscheißen würde!

* Toll wie ich immer meine Sachen vor mir selbst verstecken kann!

* Frauen sind Engel…und wenn man ihnen die Flügel bricht, fliegen sie weiter…auf einem Besen! Sie sind ja schließlich flexibel

* Guter Sex ist, wenn selbst die Nachbarn danach eine rauchen.

* Das ist kein Speck! Das ist erotische Nutzfläche!

* Warum darf man Tiere töten und sie essen, aber nicht Pflanzen pflücken und sie rauchen?!

* Als Gott die Frauen schuf, versprach er, dass ideale Frauen an jeder Ecke zu finden sein werden…Und dann machte er die Erde rund.

* Auf meinem Grabstein soll stehen: „Guck nicht so doof, ich läge jetzt auch lieber am Strand!“

* Habe gelesen, dass letztes Jahr 4.153.237 Leute geheiratet haben. Ich will keinen Stress machen, aber sollte das nicht eine gerade Zahl sein?

* Die Nachbarskinder haben mich zur Wasserschlacht herausgefordert. Bin dabei! Warte nur noch bis das Wasser kocht.

* Das heißt jetzt nicht mehr emanzipierte Singlefrau, sondern Alleinlebende mit Frustrationshintergrund.

* Kennt ihr diesen Moment, in dem plötzlich alles Sinn ergibt, und man merkt, dass der ganze Scheiß sich wirklich lohnt? Ich auch nicht!

* Frauen und Männer gucken aus völlig verschiedenen Gründen gerne Filme, bei denen man Taschentücher braucht.

* Frau im WDR auf Frage, was ein ‚Zwerchfell‘ sei… „Ich trage nie Kleidung aus Zwerchfell – mir tun die Zwerche leid…“

ein gemeinsamer Abend aus verschiedenen Ansichten…

Perspektive 1
Unterhalten sich zwei Arbeitskolleginnen. Sagt die eine: „Gestern Nacht hatte er mal wieder mit mir geschlafen.“
„Meiner auch!“ antwortet die andere.
„Und wie war’s?“
„Es war furchtbar. Er kam nachhause, hat sein Abendessen runtergeschlungen, ist auf mich drauf, war nach 5 Minuten fertig, hat sich umgedreht und geschlafen. Wie war’s bei dir?“
„Ach, es war so unglaublich! Als ich heim kam gingen wir sofort zum Essen bei einem romantischen Italiener. Dann sind wir bestimmt eine Stunde durch die Stadt gebummelt. Als wir wieder in der Wohnung waren hat er überall Kerzen angezündet und das Vorspiel hat sich mindestens eine Stunde hingezogen. Dann hat er mich bestimmt eine Stunde lang ganz zärtlich genommen und danach haben wir noch eine Stunde gequatscht. Es war märchenhaft!“

Perspektive 2
In einem anderen Büro, ein paar Straßen weiter, unterhalten sich die beiden Männer.
„Und? Hast gestern?“
„Aber wie! Kam heim, Abendessen stand schon auf’m Tisch. Weggeputzt wie nix, dann die Alte gevögelt und gemeinsam eingepennt. Besser geht’s nicht. Und bei Dir?“
„Katastrophe! Ich hab vergessen die Stromrechnung zu bezahlen, also sind wir zu so ’nem Edel Italiener zum Abendessen und sie hat sich das teuerste Essen auf der Karte bestellt! Also hatte ich keine Kohle mehr für’s Taxi und wir sind zu Fuß heim. Weil kein Strom war habe ich überall Kerzen angezündet. Mann war ich sauer! Ich hab ’ne Stunde gebraucht einen hoch zu kriegen, genau so lange um endlich zu kommen und als es dann vorbei war, war ich so sauer, dass ich eine Stunde lang nicht einschlafen konnte. Und die ganze Zeit war die Alte nur am labern.“

Welche eine Truppe…?

„Eine Ossibraut, ein Vietnamese, ein Rollstuhlfahrer und ein Schwuler kommen in eine Kneipe. Da fragt der Wirt: „Was seid ihr denn für komische Vögel?“ Darauf der Rollstuhlfahrer „Bundesregierung!

Kaufleute und Techniker, zwei Geschichten aus dem Leben

Die Erste …
Elf Leute hingen an einem Seil von einem Hubschrauber. Es waren zehn Kaufleute und ein Techniker. Da das Seil nicht stark genug war, um alle zu halten, beschlossen sie, dass einer loslassen müsste, weil sie sonst alle abstürzen würden. Sie konnten sich nicht entscheiden, wer das sein sollte, bis schließlich der Techniker eine sehr berührende Rede hielt und sagte, er würde freiwillig loslassen, weil Ingenieure es gewohnt seien alles für ihre Firma zu tun, ihre Familien aufzugeben, der Firma alles zu schenken, Überstunden zu schieben und nichts dafür zurückzubekommen. Als er damit fertig war, begannen alle Kaufleute zu klatschen…

Moral:
Unterschätze nie die Macht des Technikers.

Die Zweite …
Eine Gruppe von Technikern und eine Gruppe von Kaufleuten fahren mit dem Zug zu einer Tagung. Jeder Kaufmann besitzt eine Fahrkarte. Die ganze Gruppe der Techniker hat aber nur eine einzige Karte gelöst. Die Kaufleute schütteln darüber nur den Kopf und freuen sich insgeheim darauf, dass die arroganten Techniker mal eins auf die Mütze bekommen.
Plötzlich ruft einer der Techniker: „Der Schaffner kommt!“ Daraufhin springen alle Techniker auf und zwängen sich in eine Toilette. Der Schaffner kontrolliert die Kaufleute. Als er sieht, dass das WC besetzt ist, klopft er an die Tür: „Die Fahrkarte bitte!“ Einer der Techniker schiebt die Fahrkarte unter der Tür durch, der Schaffner zieht zufrieden ab.
Auf der Rückfahrt beschließen die Kaufleute, denselben Trick anzuwenden. Sie kaufen nur eine Karte für die ganze Gruppe und sind sehr verwundert, als sie merken, dass die Techniker diesmal überhaupt keine Fahrkarte haben. Nach einiger Zeit ruft wieder einer der Techniker: „Der Schaffner kommt!“ Sofort stürzen die Kaufleute in eine der Toiletten und schließen sich ein.
Die Techniker machen sich etwas gemächlicher auf den Weg zum anderen WC. Bevor der letzte Techniker die Toilette betritt, klopft er bei den Kaufleuten an: „Die Fahrkarte bitte!“

Und die Moral von der Geschichte?

Kaufleute wenden zwar gern die Methoden der Techniker an. Aber sie verstehen sie nicht wirklich!

Fortbildungskurse für Männer

Hier die wunderbaren Seminarangebot des Bundesministierums für uns arme Männer. Wie sollten wir sonst das Leben ohne unsere Mama bewältigen können, aber lest doch selber…

Seminar-1 (31)

Seminar-1 (3)

 

Die Geheimnisse der Männer-WG

Nach der Geburt muß der Mann noch genau zweimal in seinem Leben einen wärmenden, schützen-den Schoß verlassen. Das erstemal, wenn er sein Kinderzimmer räumt. Das zweite Mal, wenn er seine kuschelig-miefige Junggesellen-WG verläßt, um mit einer Frau zusammenzuleben. Für viele Männer ist dieser Schritt das wahre Geburtstrauma. Denn die Männer-WG ist ein friedlicher, idylli-scher Ort, eine arkadische Landschaft aus verstreuten Tennissocken, Bundesliga-Stecktabellen, getrockneten Zimmerpalmen und Sophie-Marceau-Plakaten. Der Schock ist groß, wenn wir aus diesem Paradies vertrieben werden.

Vielleicht läßt sich die Männer-WG am besten anhand ihres spirituellen Mittelpunktes erklären. Es ist der Bierkasten. Oder, richtiger: Die Kasten Bier. Ganz egal, ob aus diesem getrunken wird, oder nicht – es geht immer darum, „einen Kasten Bier im Haus zu haben“. Dieser Kasten Bier ist der au-genfällige Beweis einer grundehrlichen, geradezu bauarbeiterhaften Bodenständigkeit, die wir uns trotz unserer lahmen Schlipsträger-Jobs bewahrt haben. Ein Mann braucht einen Bierkasten, um ei-nem anderen Mann seine Zuneigung auszudrücken: „Komm doch mal vorbei, wir haben auch `n Kasten Bier im Haus.“

Der Kasten dient außerdem als Legitimation aller möglichen Aktivitäten, die ohne ihn ziellos, ja läppisch erscheinen würden: „Dann trommeln wir ein paar Leute zusammen, schnappen uns einen Ball, gehen in den Park, und wir bringen einen Kasten Bier mit.“ Zum Kasten Bier gehören in der Männer-WG zahlreiche Rituale, etwa das, keinen Flaschenöffner zu haben, um die Flasche wortlos mittels Feuerzeug, Rohrzange, Tischkante oder am Kasten selbst zu öffnen – wobei die letzte Vari-ante sicher die schönste ist, der Kasten Bier als vollkommenes geschlossenes System. Kein Wunder übrigens, daß man Männer, die lange in Männer-WGs gelebt haben, oft an einer kronkorkenförmi-gen Narbe unter der Fußsohle erkennt.

Mit dem Kasten Bier, dessen Bedeutung gar nicht zu überschätzen ist, hängt ein anderes Männer-WG-typisches Phänomen zusammen. Was den Protestanten ihr Kirchentag, den Ravern ihre Love-Parade, den Telekom-Aktionären ihre Hauptversammlung, das sind den in WGs organisierten Män-nern die internationalen Fußballturniere EM und WM: ein großes sinnstiftendes Gemeinschaftserleb-nis. Allein das Bewußtsein, daß es sich zur selben Zeit Millionen andere genauso mit Erdnußflips und einem Kasten Bier vor dem Fernseher gemütlich gemacht haben, schafft jenes quasi-erotische Zusammengehörigkeitsgefühl, das man sonst nur durch Einnahme von Ecstasy oder die Ausschüt-tung einer schönen Dividende erreicht.

Fast so wichtig wie der Kasten Bier ist der blaue Müllsack. Er reduziert nicht nur die Gänge zum Container auf einen pro Monat, er garantiert auch, daß der Kontakt zu den Eltern nicht völlig ab-reißt: Etwa alle sechs bis acht Wochen schleppen WG-Männer ihre Schmutzwäsche in dem von innen feucht beschlagenen blauen Müllsack zu Mama. Denn die Männer-WG hat keine Waschma-schine oder benutzt sie nicht.

Das hat nichts mit Faulheit zu tun, ebensowenig wie die diversen Sedimentschichten Schmutzge-schirr. Vielmehr kommt es in Männer-WGs zu einer physikalischen Anomalie von kosmischen Aus-maßen: Das Gesetz, daß Energie nicht verloren gehen kann, wird in jeder Männer-WG tagein, tagaus aufs Neue widerlegt. Energie wird hier spurlos abgesaugt, bis selbst der größte Ehrgeizling seine Aktivitäten darauf beschränkt, eine Kuhle in die Fernsehcouch zu sitzen und ab und zu „ma-chen wir morgen“ und „bloß keinen Streß“ zu nuscheln. Wenn überhaupt, denn nach jahrelangem Zusammenwohnen beschränkt sich die verbale Kommunikation in der Männer-WG zumeist auf verschiedene Intonationen des Koseworts „Alter“. „Alter“ ohne Betonung bedeutet: „Hallo, wie geht’s, wie war dein Tag?“ „Alteeer“, gedehnt: Ausdruck großer Begeisterung und Anerkennung, etwa wenn ein Mitglied der WG Pizza geholt hat. „Alter!“, nachdrücklich: Du stehst im Bild.

Man merkt schon, in der Männer-WG herrschen vorzivilisatorische Zustände. Viele dort praktizier-ten Verhaltensweisen sind nur als tiefverwurzelter Aberglaube zu erklären: Nie den Klosettdeckel runter klappen, das bringt Unglück! Die hinteren Regionen des Kühlschranks sind geschützter Le-bensraum für mutierte Nahrungsmittel und für Menschen tabu! Comic-Lektüre erleichtert den Stuhl-gang! Das heikle Thema Toilettenlektüre hat in diesem Zusammenhang besondere Beweiskraft: Wir Männer wollen es uns überall so gemütlich wie möglich machen. Wir werden von einem Nesttrieb gesteuert, wie er in der Tierwelt kein zweites Mal vorkommt. Wir haben den Schrebergarten, die Eckkneipe und die Business-Class erfunden, damit wir es überall schön heimelig haben: in der „Ko-lonie kleine Zuflucht“, in „Lothi’s Präpelstübchen“, in der „Executive-Lounge“. Und eben in der Männer-WG.

Aus diesem Biotop werden wir jäh herausgerissen, wenn wir zum ersten Mal in unserem Leben mit einer Frau zusammenziehen. Als unsere Männer-WG von der Faust der heterosexuellen Anziehung zerschmettert wurde, ereilte alle meine Freunde dasselbe Schicksal: Frauen, die in das Zusammenle-ben uns vorher völlig unbekannte Komponenten hereinbrachten. Vor allem kalte, schneidende Ver-nunft: „Wieso einen ganzen Kasten? Das trinken wir doch nie!“ Früher kauften wir Lebensmittel stückweise im Spätkauf der Tankstelle, jetzt bekommen wir Einkaufszettel an die Hand, die in der Reihenfolge der Warenregale im Verbrauchermarkt geordnet sind. Vorbei ist es auch mit der gerade-zu Biolekschen Harmoniesucht, die wir aus der Männer-WG gewöhnt waren. Zum ersten Mal stellen wir fest, daß man Probleme auch anders lösen kann, als sie vorm Fernseher oder auf dem Klo auszu-sitzen. Wir lernen, daß es außerhalb der Männer-WG nicht zur Versöhnung reicht, dem anderen ein blutiges Steak zu braten.

Am gravierendsten aber ist das Ende der Gemütlichkeit. In der Männer-WG kamen Kumpels vorbei („Habt ihr `n Kasten Bier da?“), heute haben wir Gäste. Wir werden plötzlich gezwungen, uns Ge-danken zu machen über Tischdecken, Menüabfolgen und Gesprächsstoff, wo früher die Pizza aus dem Karton alle drei Probleme auf einmal löste („Mann, ist die Pizza heute wieder schmierig.“ – „Kannste laut sagen.“ – „MANN; IST DIE PIZZA…“, usw.).

Während der Mikrokosmus Männer-WG sich selbst genug ist, geraten wir nun ständig mit der Au-ßenwelt in Berührung: mit Theatern, Museen, Einrichtungshäusern und mit den Müllcontainern hin-ten auf dem Hof. Erst im Zusammenleben mit einer Frau werden wir langsam zu funktionstüchtigen Mitgliedern der sozialen Gemeinschaft. Aber diese Evolution vom Höhlenbewohner zum Homo lebensgefaehrtiensis ist ein schmerzhafter Prozeß, der uns viele Opfer abverlangt. Zum Beispiel Kurts Hemden-Trick, der einem das Bügeln ersparte: ein ungebügeltes Hemd einen Tag lang unter einem Pullover anziehen, so daß es am nächsten Tag nicht mehr ungebügelt aussieht, sondern so, als sei es gebügelt worden und dann am Körper zerknittert. Nun kann man das Hemd noch zwei Tage ohne Pullover anziehen! Wir haben ihn dafür bewundert, Beate hat ihm nahegelegt, einen Bügelkurs zu belegen.

Frank pflegte seinen Sessel so vor den Fernseher zu schieben, daß er den Fuß bequem auf den Fern-sehtisch auflegen konnte, um mit der nackten Zehe die Programme zu wechseln und die Lautstärke zu regeln. Eine schöne, körperliche Form von Interaktivität, eine symbiotische Einheit von Mensch und Medium, die langen Fernsehabenden eine geradezu metaphysische Qualität verlieh. Karla hat einfach neue Batterien für die Fernbedienung gekauft, nachdem sie zusammengezogen sind.

Vorbei die Zeiten, da wir uns mit dem heißen Eierwasser einen zeit- und energiesparenden Beuteltee aufgossen. Noch schwerer aber fällt es uns, Nudeln plötzlich ohne Hilfe der Küchendecke zu kochen. In unserer Männer-WG hatten wir nämlich einen genialen Trick entwickelt, auf den man in Christiane Herzogs Kochstudio lange warten kann: Um festzustellen, wann Spaghetti fertig sind, nimmt man ein paar aus dem Topf und schleudert sie an die Decke. Fallen sie wieder herunter, so sind sie noch zu hart. Bleiben sie kleben, sind sie genau richtig. Buon appetito!

geklaut im ConSors BrokerBoard, Autor: Aidy