…denn ein Tag an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag!

Archiv für Januar, 2012

IKEA – oder die erste Etappe meines Leidenswegs beim Einkaufen

Anmerkung: dies ist eines der Kapitel meines Buches „Lachhaft“, aber nun viel Spaß bei meinen Leiden!

IKEA – oder die erste Etappe meines Leidenswegs beim Einkaufen

Sonderbericht über einen kleinen unaufdringlichen IKEA-Besuch aus der Sicht eines modernen  aufgeschlossenen emanizpierten Mannes, also aus meiner Sicht:

IKEA – schon der Name ist echte Scheiße  und ein Schrecken für alle liierten Männer. Sie meinte „Lass uns mal wieder zusammen zu IKEA fahren. Ist doch schön, da mal wieder durchzubummeln.“
Bummeln … von wegen. Als ob Frauen durch den Schuppen BUMMELN würden. Sie KAUFEN sich mordend und brandschatzend durch. Jede von den histerischen Weibern reißt riesige Löcher in die Regale.

Und das ganze natürlich dann noch am heiligen Samstag dem Großkampftag für Möbelhäuser. Warum eigentlich ausgerechnet immer Samstags? Ich könnte so schön die Gasse kehren oder einen Hasenstall  bauen oder …

Kann mir jemand sagen, warum Frauen immer Samstags zu IKEA fahren wollen? Oder Sonntags? Oder Freitags? Ich will nicht zu IKEA. An keinem Tag – nie.

Aber widersprich da mal einer Frau, das ist so als wollte man einem hungrigen Hai das Kartenspielen beibringen. Der Samstag wäre völlig im Eimer. Und der Sonntag. Und der SEX auch, von Bumsen ganz zu schweigen. Also was tun? Klar – das was all die anderen auch tun: lächeln, innerlich sterben und mitgehen. Wieder einmal die Leidensfähigkeit der Männer unter Beweis stellen!

Anfahrt zum Haus des Schreckens : Der Stau reicht zurück bis auf die Autobahn. Von der Ausfahrt bis auf den IKEA-Parkplatz brauchen wir heute nur 35 Minuten. Ich bin innerlich schon am kochen, lasse mir aber nichts anmerken. Auch nicht, als sich ein Fahrer rücksichtslos von vorne in die Parklücke drängt. („Komm her Du Arsch. Los steig aus. Dir hau ich ein paar aufs Maul. Depp, blöder. Los trau dich. Wichser „). Nun, er hat sich nicht getraut, und meine Freundin nagt an der Unterlippe und mir geht es kurzzeitig wieder etwas besser. Obwohl ich ihm schon gern …

Gott sei dank hat sie sich diesmal nicht gleich im ersten Stock ausgetobt, schon nach drei Stunden verlassen wir diese Etage des Grauens. Da hatte sie letztes Mal schon mit einer neuen Couch gedroht: „Die hier ist schön. Und sooo praktisch. Den Bezug kann man abziehen und waschen.“
Ich schau aufs Preisschild. („Wir werden das Ding höchstens dreimal waschen, also kostet jedes mal Waschen 1.500.- Euro! Wieso nehmen wir nicht ne billige, schmeißen sie weg, sobald sie nen Fleck hat, und kaufen ne Neue?“)
„Prima. Du hast recht. Sehr schön. Sitzt sich auch bequem. Und gar nicht teuer. Ein echtes Schnäppchen. Willst Du Sie gleich haben?“
Zum Glück wollte sie das Ding dann doch nicht kaufen.

Der Härtetest für alle maskulinen  Lebewesen kommt im Untergeschoss: Millionen kleine unnötige Dinge, die jede bundesdeutsche Frau unbedingt braucht. Und jeder Artikel ist nur sage und schreibe 3978 mal vorhanden, dann heißt es ranghalten, dass wir noch was bekommen. Natürlich will sie nur ein paar Kleinigkeiten, die sie unbedingt schon immer gebraucht hat und nirgendwo anders bekommt und schon gar nicht zu deeeeem Preis.

Ein Nudelklammereisen … oder so. Jedenfalls total praktisch und gar nicht teuer. Und die tollen Gläser mit Stiehl. Gibt’s nur im 10-er Pack. Aber was soll’s – die alten hatte sie ja schon seit dem letzen IKEA-Besuch vor … was? Acht Wochen??? Und die sind ja auch schon nicht mehr schön.

Und die praktischen Fressbretter d.h. Brotzeitteller aus Holz (scheiß schwer!) und diese Kerzenhalter und „sieh doch mal die kleine Leuchte da“ und die praktischen zusammenfaltbaren „kannmanimmerbrauchen“-Teile und…

Sie stopft mir das Zeug in diese tolle gelbe Umhängetasche, für die mitgebrachten Pack- und Tragetiere auch Männer genannt, mit der ich aussehe wie ein geistig zurückgebliebener Pfadfinder. Oder die Stadtreinigung, oder wie beides zusammen.

Offenbar muss wohl jeder gedemütigte Mann so’ne Tasche umhaben, obwohl sie fast alle auch noch einen Wagen schieben müssen. Aber Frauen scheinen die Dinger schick zu finden. Was man nicht alles für ein bisschen Sex tut!

Sie scheint jetzt alles zu haben … und dann der nächste Schreck, die Schlange an der Kasse.

Zum Glück haben sie haben jetzt Warnschilder aufgestellt: „Ab hier 25 Minuten Wartezeit zur Kasse“ oder auch der Beginn der „Todeszone“ genannt.

Eins kann ich von hier aus schon fast lesen. Sie kann nur mühsam verhindern, dass ich die Tasche wie ein Hammerwerfer ins nächste Regal schmeiße. Ich fasse es nicht, die Frauen schwatzen miteinander oder wuseln noch mal unaufhaltsam davon, um schnell noch ein paar „hättenwirdochfastvergessen“ zu holen, während die Männer wie die willenlose Deppen mit ihren Wagen in der Schlange stehen.
Das nächste Schild der Hoffnung: „Nur noch 15 Minuten bis zur Kasse“ veranlasst mich, mit der Tasche erneut Schwung zu holen, aber sie meint, sie könne die Kasse schon sehen … na gut.

Wuselwuselwusel und schon habe ich noch einen tollen Übertopf für den Dingsbums-Busch im Esszimmer (das  Drecksding  werde ich mit Domestos gießen!) in der Tasche. Das nächste Schild kann man schon nicht mehr lesen: das muss wohl jemand umgekickt haben – lauter Fußabdrücke drauf.

Aber jetzt kann ich die Kasse auch sehen.

ENDLICH sind wir dran. Nach fünf Minuten Vorzeigen von Führerschein, Organspenderausweis, ATM-, Visiten-, Kredit- und Krankenversicherungskarte glaubt mir die blöde fette Kuh an der Kasse („Mein Freund hat das nicht so gemeint.“) endlich, dass ich mit dem Nachnamen und nicht dem Vornamen unterschrieben habe. („Ich hab’s noch ganz anders gemeint …“) Der Tritt gegen den Tresen hat aber auch ausser einem kleinen Loch keinen Schaden hinterlassen.

Abfahrt ins gelobte Land  die glorreiche Heimat: Auf dem Parkplatz beginnt das Drama von vorn. Wie komme ich vom Teufelswerk genannt IKEA wieder weg??? Aber die Ausfahrt ist verstopft, wer hätte das schon gedacht. Auch der millionen Autos umfassende Parkplatz ist verstopft. Der Weg bis zur Ampel ist verstopft. Die Autobahnauffahrt ist verstopft. Nur 35 Minuten für 1,4km. Aber den blöden Deppen von der Herfahrt habe ich diesmal in eine Parklücke abgedrängt, wo er vermutlich ne Stunde gebraucht hat, um da rückwärts wieder rauszukommen. Ätsch!!!

Na dann mal viel Spaß morgen bei IKEA mit Euren eigenen geliebten weiblichen Wesen!!!

Das wünscht Euch Euer Bimbalon

PS: Für den gegenseitigen Austausch von ähnlichen Erfahrung habe ich eine Selbsthilfehomepage eingerichtet: http://www.deppen-bei-ikea.de! Dort könnt Ihr Euch mit gleichgesinnten unterhalten und so sehen wie blöd die anderen doch sind.

Mein Verbesserungsvorschlag , ein Brief an den lieben Herr Ikea

Das Imperium schläg zurück, die Antwort des Hauses Ikea

Und nun die 4. und vorerst letzte Etappe, die Nachmacher

Einige Wochen später musste ich beim Zeitung  lesen verwundert feststellen, dass scheinbar irgend so ein Drecksack  einfach meine unbezahlbare Idee geklaut hatte. Als wäre das nicht genug, hat er sie auch gleich noch in die Tat umgesetzt. – Die Sau- Aber sieh selbst.

Mal abwarten was noch alles kommt.

Verschwörungstheoretiker glauben dass entweder der Ikea-Konzern oder die gar die Taliban dahinter stecken. Wollen wir also alle hoffen das George W. Bush das nicht mitbekommt, sonst gute Nach Deutschland

Vielleicht habe ich ja sogar Chancen auf den verdammten Wirtschafts-Nobelpreis . Denn hat ja auch schon mal so ein Irrer bekommen, oder! Dessen Idee kam ihm in der Kneipe beim Biersaufen und bei den Weibern, und das kommt mir alles sehr bekannt vor. Ich kann da schon viele Übereinstimmungen in unseren Ideen und Denkweisen feststellen. Aber ich werde mich wohl noch eine Weile gedulden müssen bis mich diese glorreiche Ehrung heimsuchen werden. Denn die Deppen von der Jury brauchen ja immer Jahrzehnte bis sie die wahren Werte einer Idee begreifen können.

Dessen Leben wurde sogar verfilmt, also stellt Euch mal vor mein Leben würde verfilmt werden , das wäre ja nicht aus zu denken! Bei ihm war Russel Crowe der Schauspieler, wer würde bei mir wohl die Rolle übernehmen. Mir ist dabei eigentlich nur ein Name eingefallen, der mir gleich zu setzen wäre, nämlich Brad Pitt.

Aber Ihr werdet ja schon sehen, …

… bis Bald bescheiden und zurück haltend wie immer …

Euer Bimbalon

Dies ist leider das Ende dieser wahren Begebenheit!

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Spruch: Fussball ist wie Schach nur ohne Würfel

hessisches Bewerbungsschreiben

Guude,

isch hab Ihnne Ihr Adress vonerem Kumpel gekrischt un vielleischt habbe se ja ebbes für misch, z.B. als Hausmaista.

Isch heiß Karl-Heinz Gebbard, die Kumpels nenne mich allerdings “Schobbe”.

Geborn bin isch am 25.10.55 in Hanau. Isch seh zwar älter aus, aber isch war auch lang krank. Mei Schulaubildung is12 Jahr Grundschul GroßKrotzebosch mit anschließender Lehre als Feinmeschaniker, Einzelhandelskaufmann un dann Gas-Wasser Installateur.

Die erste zwei warn nix, die dritt hab isch dann 1989 abgeschlosse. Dadenach war isch korz für 5 Jahr net verfügbar (isch will net drübber redde, dumm Sach – vergesse beim Aldi zu bezahle…).

Isch bin handwecklisch äußest geschickt un deschnisch wersiehrt und hätt auch grad Zeit, da mein letzter Chef net mit mir zurechtgekomme is.Dazu uß isch sagge, daß isch hin und widder gerne mal ein zwitscher, aber net uff de Abbeit, höschsten in de Frühstüchspaus und Mittagspaus, unn aach e klaa Kaffepaus werd ja wohl drin sein. Mer werd ja aach viel ruhischer ach so em klaane Hütsche, Sie wisse schon, gell. Aber zurück zu dämm Grund vo meim Schreibe. Isch such Abbeit. Jetzt aach net grad so rischtich was Schweres (mer werd ja net jinger, gell), eher sowas mit beuffsischtische von Wohnunge unn Schigganiern von Leut, die wo da drin wohne – des kann isch.

Des letzte mal war isch aach Hausmeister innerem Hochhaus, unn glaab isch hab mer da so e paar Fertischkeide angeeischnet, die wo mir bei Ihne helfe könnt.

Isch kann sehr gut:

– Über de Hof brülle
– Kinner vom Rase verscheusche
– Autos uffschreibe die am falsche Packplatz stehe
– Fußbäll platt schtesche
– Türn uffschtemme odda eitrede
– Im Keller rummgeistern
– Putzplän kontrolliern
– Schmierfinke bei de Polizei abliffern
– Auslänner trietze
– un sowas alls

Außeren hab isch aach wie gesacht Heizungbauer gelernt. Bei de GWS Koth in Heddernheim. Leider sinn die Zeuschnisse irschendwie verschlampt worn, net von mir, da bin isch sehr gewissenhaft, des muß en annern gewese sein. Aber Hand uffs Herz – nur Aanser. Isch dät misch freue, wenn Sie mir Geleschenheid gäbe däte misch emal persehnlisch vorzustelle.

(Isch dät auch e klaa Likörsche mitbringe – da babbelt sisch leichter, gell).

Ansonsten verbleib isch

Ihnne Ihrn Karl-Heinz Gebbard

PS. Vor 11:00 gehts net, da hab isch Frühschobbe

ein hessischer Adventskranz…

der Morgen danach

Er zwingt sich die Augen zu öffnen und blickt zuerst auf eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachttisch. Er setzt sich auf und schaut sich um. Auf einem Stuhl ist seine gesamte Kleidung, schön zusammengefaltet. Er sieht, daß im Schlafzimmer alles sauber und ordentlich aufgeräumt ist. Und so sieht es in der ganzen Wohnung aus. Er nimmt die Aspirin und bemerkt einen Zettel auf dem Tisch: “Liebling, das Frühstück steht in der Küche, ich bin schon früh raus, um einkaufen zu gehen. Ich liebe Dich!” Also geht er in die Küche und tatsächlich – da steht ein fertig gemachtes Frühstück, und die Morgenzeitung liegt auf dem Tisch. Außerdem sitzt da sein Sohn und ißt. Er fragt ihn: “Kleiner, was ist gestern eigentlich passiert?” Sein Sohn sagt: “Tja, Paps, Du bist um drei Uhr früh heimgekommen, total besoffen und eigentlich schon halb bewußtlos. Du hast ein paar Möbel demoliert, in den Flur gekotzt und hast Dir fast ein Auge ausgestochen, als Du gegen einen Türgriff gelaufen bist. “Verwirrt fragt er weiter: “Und warum ist dann alles hier so aufgeräumt und das Frühstück auf dem Tisch?” “Ach das!” antwortet ihm sein Sohn, “Mama hat Dich ins Schlafzimmer geschleift und aufs Bett gewuchtet, aber als sie versuchte, Dir die Hose auszuziehen, hast Du gesagt: ‘Hände weg, Du Schlampe, ich bin glücklich verheiratet.”

Ein selbstverschuldeter Kater: 100 Euro

Kaputte Möbel: 250 Euro

Frühstück: 10 Euro

Im richtigen Moment das Richtige sagen: unbezahlbar

die Rettung eines Holländers

Ein Holländer, ein Italiener und ein Deutscher gehen am Rhein entlang. Plötzlich rutscht der Holländer ins Wasser und droht zu ertrinken. Die beiden anderen springen hinterher und retten ihn. Sagt der Holländer:” Weil Ihr mich gerettet habt und ich vermögend bin, darf sich jeder was wünschen!” Sagt der Italiener: “Dann wünsche ich mir einen Ferrari!” “In Ordnung”, sagt der Holländer, “sollst Du bekommen!” Der Deutsche “Ich möchte einen Rollstuhl!” Fragt der Holländer: “Warum nen Rollstuhl?” “Wenn ich zuhause erzähle, daß ich nen Holländer gerettet habe, schlagen die mich zum Krüppel!”

mit Kindern an der Kasse…

Eine sehr lautstarke, unattraktive, ungepflegte Frau ging mit ihren beiden herumschreienden Kindern durch den Eingang bei Ikea. Die Dame am Empfang sagte freundlich:

“Guten Morgen und herzlich willkommen bei Ikea. Nette Kinder, die Sie da haben. Sind das Zwillinge? ”

Die Frau hörte auf zu schreien und pöbelte die freundliche Empfangsdame an: “Verdammt, nein, das sind keine Zwillinge. Der Große ist 9, die Kleine 7. Warum zum Teufel glaubst du blöde Kuh, dass es Zwillinge sind? Bist du blind, oder einfach nur saudumm?”

“Gnädige Frau, ich bin weder blind noch dumm,” erwiderte die Empfangsdame.” Ich kann es nur einfach nicht glauben, dass es tatsächlich jemanden gibt, der sie zweimal gebumst hat.”